Ich habe viel für dich versucht. Habe mich echt bemüht dich jeden Tag wenigstens einmal gehört zu haben. Du warst immer so abwesend, immer so kalt. Als wärest du genervt und mir fiehl es echt schwer, dich trotzdem Tag für Tag anzuschreiben. Ich muss einfach wissen, dass du noch da bist, auch wenn so kühl, ich habe eine Sucht, zu wissen, dass es dich noch gibt. Kein Tag vergeht, ohne einen Gedanken an dich. Kein Tag, andem ich nicht über dich nach denke und kein Tag, andem ich kein Verlangen danach habe, dich zu sehen oder mir dir zu schreiben. Es ist fast, als wäre ich dir egal, aber das ist mir egal. Egal wie du es rüber bringst, ich weiß das du mein Bester Freund bist. Ich weiß, dass du mich liebst, mich eigentlich brauchst, dich aber nicht überwinden kannst, mir alles zu erzählen, willst lieber anderen helfen, keine Rücksicht auf deine Probleme. Aber ich will dir helfen! Auch wenn ich nicht kann, der Wille ist und wird immer da sein. Ich brauche Bestätigung! Sag mir doch einfach, dass ich vorbei kommen soll. Lass uns treffen, lass uns reden, lass uns helfen und verstehen. Wieso lässt du mich kein Teil in deinem Leben sein? Erzählst anderen ich sei deine beste Freundin und andere fragen mich, wieso sie uns noch nie zusammen gesehen haben, wieso sie davon noch nie was mit bekommen haben, noch nie was von gehört haben. Du bist nicht stolz darauf, dass ich es bin, oder? Ich bin mir sogar sicher, dass du lieber eine andere beste Freundin hättest. Vielleicht Sie. Sie, die immer mit dir Fußball guckt, selber Lieblingsverein, selber Freundeskreis, selbe Schule. Oder Sie. Immer fröhlich, macht dir gute Laune, kann mit dir reden, du sagst ihr alles. Ist zwar bisschen älter, aber du liebst sie. Ich weiß es, sie ist dir so wichtig. Sie mag mich, findet mich lustig und süß. Fühle mich geschmeichelt. .. Sie ist mir so ähnlich. Aber mich stößt du weg. Ist okay, solange du jemanden hast, mit dem du redest. Will nur, dass es dir gut geht, egal wie, egal mit wem. Geh deinen Weg, aber wechsel nicht die Fahrbahn. Ich fahre direkt hinter dir auf dem Highway. Habe dich immer im Blick. Ich will nur das Beste für dich, ich sage so viel, gebe dir schon viel zu oft zu verstehen, dass ich immer für dich dabin. Jetzt liegt es an dir, ob du meine Hilfe annimmst. Vielleicht willst du mich nicht mit deinen Problemen belasten, aber das will ich doch. Ich will dir deine Probleme weg nehmen, auch wenn sie mich in den Boden drücken. Ich werde dir nicht zeigen, dass sie mich belasten, dass ich nicht schlafen kann, weil ich Lösungen für dich suche. Mir egal, mir egal! Will dir helfen, würde alles tun. Du zeigst mir wieder die kalte Schulter, sagst nicht mals mehr tschüss wenn du gehst. Es tut weh, aber ich lass es mir nicht anmerken, ist okay. Tu was du für richtig hälst, ehrlich. Lass mich von mir aus auch eine Weile links liegen, aber heb mich auf wenn du mich brauchst. Auch wenn nur dann, um mich zu gebrauchen. In gebrauchen steckt ein brauchen. Das reicht mir, zeig mir nur bisschen Liebe. Aber vielleicht stimmt es ja auch. Vielleicht liebst du mich wirklich nicht. Sagst es nur noch, um mir nicht weh zu tun. Du hast mir schon einmal gesagt, dass du mich nicht liebst, letzten Sommer. Ich bin zusammen gebrochen. Du hast mir versprochen, mir niemals mehr so weh zu tun. Hälst du dein Versprechen, indem du mich anlügst? Ich will dir nichts unterstellen, aber jemanden zu lieben, beinhaltet es, dem jenigen wenigstens ein bisschen zu zeigen, dass es so ist. .. Du bist dir also sicher, dass ich mich immer melden würde? Das hab ich bis jetzt immer getan, dass stimmt. Ich ertrage es auch nicht, dich online zu sehen und nicht ein hallo zu schreiben auch wenn ich weiß, dass ich von deiner Kälte enttäuscht werde. Du verlässt dich auf mich. Denkst ich würde schon dafür sorgen, dass wir Kontakt haben. Aber wieso? Wieso muss ich mich darum kümmern, dass wir noch sograde als 'beste Freunde' durch gehen. So könnte man uns nicht mal nennen, wenn man sehen würde, wie wir miteinander umgehen, wie selten wir von einander hören, wie selten wir uns sehen. Aber weißt du was? Ich bin stolz, dass du mich so nennst. Auch wenn ich weiß, dass es eigentlich anders sein sollte. Ich werde durchhalten, werde dich nicht anschreiben, werde mich nicht blicken lassen, werde nicht mehr da sein. Ich werde dir zeigen wie es ist, wenn ich nicht mehr dabin und dann wirst du einsehen, dass du mich überhaupt nicht mehr brauchst und dann wirst du mich komplett vergessen. Nicht schlimm, dann ist es vorbei. Dann werde ich mich halt auch wieder vergessen. .. Letzte Nacht hatte ich wieder viel Zeit nach zu denken. So wie eigentlich schon die koplette Woche. Ich bin zu einer Erkenntniss gekommen. Ich weiß nicht wie ich sie finden soll. Auf der einen Seite enttäusche ich mich selbst damit, auf der anderen habe ich wieder dieses Gefühl in mir, dieses komische, dieses das nennt sich Liebe. Blöder Dreck. Ich habe festgestellt, dass ich selbst nicht besser bin als du. Ich ziehe mich auch zurück, habe auch meine Phasen. Ich denke auch, dass alles schlecht und falsch ist, was ich tu oder sag. Ich bin es auch nicht wert, nein. Ich will am liebsten weg von dieser Welt. Mir geht es auch nicht gut. Schreibe auch nur noch das nötigste und zum andere Anschreiben brauche ich auch schon eine Menge Überwindung. Ich habe keine Lust mehr auf nichts, will nicht mehr. Ich tu dir gleich, aber habe es bis gestern Nacht nicht bemerkt. Wie andere meine kühle Seite empfinden, dass habe ich mich nie gefragt, aber jetzt, wo ich sie so deutlich von dir fühle, muss ich mich fragen, was ich anderen damit an tu. Ob sie sich dabei genauso fühlen, wie ich mich mit dir? Mein Freund traut sich nicht mals mehr mich an zuschreiben, weil ich ihn zu recht gewiesen habe. Er ist sich unsicher, wie er mit mir umgehen soll. 'n scheiß dreck soll er versuchen. Ich habe keine Lust auf ihn. Oder sonst wen! Nehmt es mir bitte nicht übel, bitte! Ich kann nicht mehr, meine böse Seite nimmt überhand. Schon wieder. .. Früher haben wir immer gesagt, dass wir uns so ähnlich sind. Das wir uns ergänzen, perfekt zusammen sind. Wir haben immer gesagt, dass wir des anderen Soulmate sind. Immer. Immer. Immer. Wir waren so froh uns so kennen gelernt zu haben, uns gefunden zu haben, uns ab jetzt für mich zur Seite zu stehen. .. Weißt du, das Grundlegende hat sich nicht verändert. Wir sind uns nach wie vor so gleich. Wir gehen mit Situationen gleich um und kommen mit Situationen gleich klar. Aber das Verhältnis hat sich verändert, das Verhältnis zwischen uns. Und das ist viel schlimmer, als wenn wir uns nicht so ähnlich wären. Bis wir uns wieder sehen, werde ich mich nicht melden. Wenn du mir schreibst, dann werde ich nicht antworten. Wenn du mich anrufst, dann werde ich nicht dran gehen. Wenn du mir begegnest, dann werde ich so tun, als würde ich dich nicht kennen. Aber fühl dich dann nicht allein, dass werde ich bei jedem tun. .. Wenn jemand Probleme hat, insbesondere du, das ist die Ausnahme. Aber wer würde sich da schon freiwillig an mich wenden? Ihr habt bessere Ansprechmöglichkeiten, jeder von euch. Nun ein Tschüss, das geb ich euch. Wir sehn uns, neu geboren.
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