Traum - Die 1#

Du sitzt da vor mir, geschätzte 5 Meter entfernt.
Das Messer in der rechten Hand, an den Arm angesetzt.
Sagst mir, ich soll ruhig sein und bloß nichts sagen.
Das muss ein Geheimnis bleiben zwischen uns, für immer.
Du würdest jetzt gehen müssen, in dieser Stunde.
Hast mich angerufen, damit ich dabei zugucke.
Wolltest das ich dabei bin, ich, weil ich dir am liebsten bin.
Sagtest, dass ich dich danach in den Arm nehmen sollte.
Sollte dich umarmen, wie an dem einen Tag, dem Datum.
Ich nickte und alles war so klar vor meinen Augen.
Das Licht fällt durch die Fenster, Schein auf dem Boden.
Du sagst, du müsstest jetzt gehen, würdest wiederkommen.
Ich glaube dir und fange an zu winken. 3 letzte Worte.
Schnitt.

Mein Gesicht bleibt starr, als auf einmal der ganze Boden voller Blut ist.
Warte bis du dich nicht mehr bewegst, nicht mehr atmest.
Die Tür ist verschloßen, es klopft leise. Ist alles ok? fragt eine Stimme.
Alles gut, ihm geht es jetzt besser. antworte ich klar.
Gehe einige Schritte auf dich zu, setze mich neben dich und warte.
Warte noch einige Sekunden, bis ich dich schließlich in die Arme nehme.
Meine Kleidung voller Blut, der Schein des Lichtes färbt sich rot.
Ich gebe dir einen Kuss auf die Wange und damit auch ein Versprechen.
Es wird ein Geheimnis sein, für immer. Du musst nicht lange auf mich warten. 
flüstere ich leise, als ich das Messer aufhebe, das neben dir liegt. 
Nehme deine Hand, drücke sie fest in Meine. 3 letzte Worte.
Schnitt.


Du hast dir das Leben genommen, in meinen Träumen.
Ich habe es dir gleichgetan. Ich kann es mir nicht erklären.
Was soll das alles bedeuten? 

Als ich aufwachte, floß eine Träne mein Gesicht hinunter.
Bevor ich dich kennen gelernt habe, war das unmöglich.


Keine Kommentare: