Traum - Die 2#
Meine Mum und ich fahren auf einer Straße.
Sie am Steuer. Landschaften schweifen an mir vorbei.
Mama, wohin fahren wir? frage ich.
An einen Ort der Besserung, wo du, wieder du bist. antwortet Sie.
Ich frage nicht weiter nach und schaue aus dem Fenster.
Die dunklen Wolken von dem Regenschauer verschwinden.
Du Sonne bleibt trotzdem außer Sicht.
Ich schaue wieder nach vorn auf die Fahrbahn.
Hier war ich noch nie, alles unbekannte Wege.
Mama, wo sind wir? frage ich.
Wir sind gleich da, mein Kind. Keine Angst. antwortet Sie.
Die Straße wird schmaler und eine links Kurve führt den Weg weiter.
Wir fahren grade aus, über die Abgrenzung.
Fahren über die Felder und das Auto fängt an zu ruckeln.
Unebener Weg, nur Gras und Erdhügel.
Sie kann kaum die Kontrolle über das Auto behalten.
Mama, wann sind wir da? frage ich.
Gleich ist alles vorbei, nur noch bisschen Geduld. antwortet Sie.
Vor uns öffnet sich ein tiefer Abgrund.
Meine Augen weiten sich und ich spüre, dass sie nicht mehr bremsen wird.
Selbst wenn sie wollen würde, wäre es jetzt schon zu spät.
Ein letzer Hügel und das Auto verlässt den Boden.
Wir fallen, wie in Zeitlupe.
Ich schaue nach unten, der Wagen dreht sich leicht.
Sehe in der Tiefe die Stelle, wo wir in einigen Sekunden aufkommen werden.
Schaue zu Mama und sehe, wie die Angst in ihren Augen überhand nimmt.
Sage einen letzen Satz, bevor wir aufprallen.
Mama, du muss jetzt träumen.

2 Kommentare:
Gabs denn einen Grund dass du ploetzlich so anonym geworden bist oder wolltest du nur vorsichtig sein?
Hm ich weiß nicht so genau, ich glaube wenn du auf deinem Blog so unter den Lesern guckst steht da irgendwie Freundschaftsanfrage. Und wenn nicht, dann geh einfach auf mein Profil und drueck Freundschaftsanfrage^^
was für ein wunderschöner text...und gleichzeitig so "heftig" , dass er mir gänsehaut bereitet.
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