Ganz weit weg, dort drüben über dem Hügel.
Ich sehe den Horizont und die Sonne,
die sich langsam schlafen legt.
Der Wind ist nur noch eine kalte Briese
und morgen früh wird dann ein
leichter Tau auf den Blättern liegen.
leichter Tau auf den Blättern liegen.
Schlafe ich und sehe die Tiere,
wie sie voller Lebensfreude durch
die Wälder galoppieren?
Da, ein Reh, elegant und diese
schönen dünnen Beine.
Man meine fast, es wäre ein Wunder,
dass sie so leicht darauf herum springen können.
Ich schaue weiter,
nun ist nur noch der Mond zu sehen.
Die Krater stechen ein wenig heraus
und ich frage mich wie schön dieser Glanz nur sein kann.
Ist es nur Fiktion?
Bin ich geblendet von dieser Schönheit?
Der weiße Schein zeichnet sanfte Schatten neben mir.
Zwei Menschen, Hand in Hand.
Wird es irgendwann bald schon wieder so sein?
Ich sehe mich nach Nähe, heißt es das?
Neben diesen zwei Schatten
sehe ich ein Kind sitzen.
Alleine und verlassen neben
einer kaputten Puppe.
Sie weint und fleht mich an,
sie doch bitte heile zu machen.
Ich gehe auf sie zu,
nehme die Puppe in die Hand.
Das Gesicht ist entstellt, die Haare kurz und franselig abgeschnitten.
Der Körper hat komplett die Figur verloren,
als wäre das heiße Feuer an das Plastik gekommen.
Überall Kratzer auf dem Körper verteil und schwarze Schriften.
Hässlich. Fett. Dumm.
Und hundert weitere Wörter zieren diesen schrecklichen Körper.
Ich frage das Mädchen, wie du Puppe heißt.
Und sie nennt meinen Namen.

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