Sie zieht über mich her, wie eine Regenwolke. - Die Depression.
So ziemlich der komplette Himmel ist eine graue Masse und ich warte darauf, dass der Regen einsetzt.
Keine Sonne ist in Sicht, keine Verbesserung der Situation. Jeden Moment wird es anfangen und niemand weiß genau, wann es endet. Vorbei ist dann die Fröhlichkeit und all das Glücklich sein. Wenn es einsetzt, dann hab ich schon verloren, denn es ist zu mächtig, wir können es nicht aufhalten. Ich bräuchte jetzt jemanden zum zuhören, denn es ist immer noch nicht alles raus, Es ist immer noch etwas in mir, dass nur C. ein wenig weiß. Sie weiß, wie sehr es mich belastet, doch auch sie weiß nur ein bisschen.
Nicht genug, um zu wissen wie es mich beeinträchtigt. L. wusste davon und als wir noch zusammen waren,
da hat er mir zur Seite gestanden. 
Doch jetzt nicht mehr. Niemand ist da, der das verstehen würde. 
Ich hoffe, dass ich irgendwann ganz frei darüber reden kann. Ohne Hemmungen. 
Und jetzt setzt der Regen ein. Ich werde nass.
Die Regentropfen fallen auf mich nieder und ich kann sie nicht davon abhalten.
 Ich kann nichts machen, um nicht nass zu werden. Nein, nicht allein. 
Ich brauche jemanden. Jetzt und hier, der mich an die Hand nimmt und ins Trockene bringt.

Sei mein Regenschirm, jetzt.

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